Chassis Rahmen Achsteile lackieren
Wer alte Autos liebt und einen Oldtimer, der älter als 30 Jahre ist oder einen Youngtimer restauriert und das heilige Blech restauriert und aus einem gut erhaltenen Auto oder einer Rostlaube wieder ein sehenswertes Fahrzeug, das sogar Preise bei Wettbewerben und Autotreffen abräumen soll, steht bald vor dem Problem: wie und womit lackiere ich das Fahrwerk, den Rahmen, die Achsteile?
Diese Teile am Unterboden sind besonders empfindlich gegen Steinschlag, Kratzer bei Berührungen mit Bordsteinkanten und anderen Hindernissen und gegen Steusalz im Winter.
Je wertvoller das alte Auto, je seltener die Ersatzteile, die es manchmal nur nur teuer und im schlimmsten Fall überhaupt nicht mehr gibt, desto wichtiger ist es, diese Fahrzeugteile, besonders gut und sinnvoll zu schützen.
Bei solchen Fahrzeugen verbietet es sich von vornherein in den nächsten Baumarkt zu gehen und den nächstbesten Topf Farbe auszuwählen.
Besonders wichtig für den Schutz der Teile an Fahrwerk und Chassis ist eine hohe Schichtstärke. Je größer die Schichtstärke des Lack ist, desto besser ist der Schutz vor Korrosion. Eine dünne Lackschicht schützt wenig vor Rost.
Der Laie und Heimwerker kann Schichtsdicken kaum prüfen. Für den Korrosionsschutz schreiben die DIN Normen eine Mindestschichtstärke von ca. 120 µm vor. Die ist mit vielen Lacken und Farben aus dem Baumarkt und Supermarkt leider überhaupt nicht zu erreichen. Bei einer besonders gut beworbenen Marke, die in fast jedem Baumarkt zu finden ist, wird eine Schichtdicke von 110 µm erst nach drei bis fünf Anstrichen erreicht, eine noch höhere Schichtdicke ist kaum erreichbar (der sehr bekannte Lack hat zu lange Trocknungszeiten und darf nach einer gewissen Zeit nicht mehr überstrichen werden) oder man hat schnell zum Groschengrab: bis eine für eine ausreichenden Korrosionsschutz nötige Schichtdicke aufgebracht ist, sind zwei statt einer Dose verbraucht.
Einfacher, besser und schneller geht es z.B. mit Brantho-Korrux”3in1″, einem professionellen Lack, der für den Anstrich von Containern, Maschinen, Lastkraftwagen, Traktoren usw. eingesetzt und auch an private Endverbraucher und Hobby-Autobastler verkauft wird.
Dieser Lack trocknet sehr schnell – innerhalb von ca. 20 bis 30 Minuten, Schichtdicken bis über 240 µm sind möglich und das reicht aus für den Rostschutz in Seewasseratmospähre. Ein wichtiger Unterschied zu vielen billigen Lacken aus dem Baumarkt oder Supermarkt, die nur einen Schutz für Witterungseinflüsse wie sie im Binnenland, in Städten oder innerhalb von Gebäuden herrschen, bieten.
Schaut man einmal genauer hin, stellt man schnell noch weitere Vorteile von Brantho-Korrux im Vergleich zu Baumarktlacken fest. Der Lack ist in ungefähr 40 Farbtönen, die der RAL Norm entsprechen lieferbar und außerdem auch in einigen Farben, die von den Herstellern für das Chassis ab Werk vogesehen waren (Farbtöne für ältere Autos von Mercedes-Benz, Farbtöne von Iveco), aber weil jeder Farbton von der chemischen Zusammensetzzuing fast identisch ist, kann man je nach Wunsch mit diesem Lack die Teile am Unterbodenund Fahrwerk auch in schwarz, rot, gelb, oder blau lackieren, was ja auch für machen chic aussieht, der sein Ato als Showcar auf Messen und Wettbewerben ausstellen will. Wer den nicht chic und passend zum Lack der Karosserie braucht, hat die Wahl zwischen verschiedenen Grautönen, schwarz RAL 9005 und Graphitschwarz RAL 9011. Und wer englische Sportwagen liebt und meint, er müßte den MG oder Austin, der im Racing Green lackiert ist, auch unten, wo man nur selten hinguckt auch in Racing green verzieren, kann sogar den dazu passenden Farbton finden